Schwere Vorwürfe gegen Kapitän und Crew
Das Schiffs-Drama von Porto Santo Stefano
Mehr als 24 Stunden nach dem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Giglio werden noch immer über 30 Menschen vermisst! Die Rettungskräfte der Küstenwache befinden sich inmitten eines dramatischen Kampfes gegen die Zeit: Durch den 70 Meter langen Riss im Rumpf dringt fortwährend Wasser in das Innere des Schiffes.
Panik, Angst, Chaos und viele Rettungspannen - so kann man am besten die vergangenen Stunden auf der „Costa Concordia“ beschreiben. Von den 4232 Passagieren sind 5 Menschen tot und mindestens 60 verletzt.
Über 30 Personen werden noch vermisst
Zusammengefasst
Am Freitag gegen 22 Uhr war der Kreuzfahrtriese gegen die Felsen an der toskanischen Küste geprallt. Unklar ist seitdem, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Kapitän Franco Schettino pocht darauf, den Felsen übersehen zu haben, da dieser anscheinend nicht in seiner Karte verzeichnet gewesen war. Im Moment ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Schettino. Anklagepunkte: Verdacht der fahrlässigen Tötung und Herbeiführung eines Schiffbruchs.
Falschdurchsagen sollten Passagiere beruhigen
Neben diesen schweren Beschuldigungen gegen den Kapitän melden sich immer mehr Überlebende zu Wort: Die Passagiere wären vor Ort nur mangelhaft über die Situation am Schiff aufgeklärt worden. Aufnahmen der Passagiere geben sogar wieder, wie die Falschmeldungen durchgesagt wurden: In einer Durchsage heißt es „wegen eines technischen Problemen haben wir gerade ein Black-Out, es besteht kein Grund zur Panik, bitte bleiben Sie ruhig...“ (Spiegel-Online). Außerdem kam es in Bezug auf die Rettungsmaßnahmen fortwährend zu Pannen. Das berichtete heute Morgen Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden live am Antenne-Telefon!


