Über 70 Tote in Nordägypten
Fußballmach mit tödlichem Ausgang
Mehr als 70 Todesopfer und mindestens 1.000 zum Teil Schwerverletzte! Das ist die traurige Bilanz nach einem Fußballturnier in der nordägyptischen Stadt Port Said.
Besonders fatal: Die Polizei soll dabei nur zugeschaut haben!
Dramatische Ausschreitungen hatte ein Fußballspiel in der nordägyptischen Stadt Port Said zur Folge. Fans der beiden Mannschaften Al-Alhi und Al-Masri sind nach dem Match aufeinander losgegangen. Laut Berichten soll das Blutbad auf das Konto von Anhängern des Ex-Diktators Hosni Mubarak gehen. Die tragischen Ereignisse sollen geplant und eine „Botschaft der Anhänger des alten Regimes“ gewesen sein.
Doch der fatale Zusammenstoß soll für die Täter nicht unbestraft bleiben. 47 Verdächtige wurden bereits festgenommen.
Unter den Toten befinden sich auch Personen der Sicherheitspolizei. Viele Opfer sind erdrückt worden. Die Exekutive selbst habe nichts unternommen. Sie sei plötzlich aus dem Stadion verschwunden, so Augenzeugen.


