Peinlich: Düdelingen zerstört Träume der Bullen
Salzburger scheiden aus!
Erstmals wollte Fußballmeister Salzburg mit Red Bull im Rücken in die Gruppenphase der Champions League einziehen, doch dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Der Grund? F91 Düdelingen.
Das Hinspiel endete 0:1 und war in für die österreichische Fußballgeschichte Aufreger genug, da gewannen die Bullen in der zweiten Qualifikationsrunde mit einem knappen 4:3. Die neue Truppe von Neotrainer Roger Schmidt kann sich somit für die laufende Saison aus dem internationalen Geschäft verbschieden.
In der Gesamtauswärtung von einem 4:4 nämlich erreicht Düdelingen dank der Auswärtsregel die nächste Runde.
Der Spielvorgang gestaltete sich mehr als verrückt: Während in der ersten Halbzeit Salzburg führt dank Treffern von Jakob Jantscher (28.) und Martin Hinteregger (37.) schoss düdelinger Steinmetz das 2:1 (26.), geriet nach 57 Minuten aber neuerlich ins Hintertreffen mit 2:3.
Kurze Hoffnung dann in der in den letzen Minuten des Spiels für Salzburg: Cristiano mit einem Foutreffer (81.) und das Tor von Gonzalo Zarate (82.) konnten aber dennoch nicht einen entscheidenden Unterschied machen.
Mega-Blamage
Für den österreichischen Fußball war die Blamage somit perfekt, denn dass ausgerechnet die luxemburgische Meistermannschaft bestückt mit Halbprofis, die nie über die zweite Qualifikationsrunde eines europäischen Bewerb hinausgekommen waren, den salzburger Bullen zum Verhängnis wurden, tut weh.
Bitter auch für die österreichischen Ambitionen, in der UEFA-Fünfjahreswertung den fünften Startplatz ab der kommenden Saison zu verteidigen. Noch ist freilich das Trio Rapid, Ried, Admira in der Europa League vertreten.
Roger Schmidt, Salzburg-Trainer, meint zurückhaltend dazu: "Das wir den Weg nach Europa nicht geschafft haben, ist eine große Enttäuschung. Auch wenn es uns schwer fällt - wir haben es in zwei Spielen nicht geschafft, den Gegner auszuspielen. Wir müssen uns jetzt professionell verhalten und Wiedergutmachung betreiben. Die Saison ist ja noch lange."



